Freiwillige Feuerwehr Köln Löschgruppe Holweide
Freiwillige Feuerwehr KölnLöschgruppe Holweide

Aktuelles & Pressemeldungen 2012

Großbrand zerstört Einfamilienhaus in Rodenkirchen

Am Samstag, 29. Dezember 2012, wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr gegen 8 Uhr über ein heftiges Feuer in einem Einfamilienhaus in der Schützstraße in Rodenkirchen informiert. Der rasch eintreffende Löschzug der Feuerwache Marienburg bestätigte diese Meldungen: "Zweigeschossiges freistehendes Einfamilienhaus mit circa 80 Quadratmeter Grundfläche und einem angebauten großen Wintergarten in Vollbrand".

Die einzige Bewohnerin, eine 80-jährige Frau, hatte das Haus bereits verlassen. Sie kam mit leichter Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Vier Nachbarinnen und Nachbarn wurden während des Einsatzes vom Rettungsdienst betreut.

Um das Gebäude überhaupt betreten zu können, mussten die Flammen zunächst durch einen Außenangriff niedergeschlagen werden. Hier kamen vier handgeführte C-Rohre und zwei Wasserwerfer von Drehleitern zum Einsatz. Danach konnte im Innenangriff mit drei C-Rohren gelöscht werden. Bei den Löscharbeiten wurde auch der Hund der Besitzerin gefunden, der in den Flammen umgekommen war.

Das Gebäude ist in den beiden Wohnetagen und im Dach vollkommen ausgebrannt. Die Brandhitze war so groß, dass die Dachrinnen geschmolzen sind. Die Nachlöscharbeiten dauerten den ganzen Vormittag an. Insgesamt wurden 25 Pressluftatmer benötigt. Der Brandgeruch war bis in die Innenstadt wahrnehmbar.

Im Einsatz waren zwei Löschzüge und der Einsatzführungsdienst der Berufsfeuerwehr und die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr mit rund 50 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen. Sie kamen von den Feuerwachen Marienburg, Innenstadt, Weidenpesch und Ostheim.

 

Feuer in einer Pension in Dellbrück

Ohne Personenschäden verlief am frühen Donnerstagmorgen ein Feuer in einer Pension in Dellbrück. Nach den Schilderungen eines Anrufers eröffnete die Leitstelle um 0:33 Uhr einen Einsatz mit dem Stichwort "Feuer, Menschenleben in Gefahr". Aufgrund dieser Einsatzeröffnung wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen Mülheim, Ostheim und Deutz sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Strunden, Dellbrück und der Einsatzführungsdienst alarmiert.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten nach einer Erkundung schnell feststellen, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner der Pension das Gebäude bereits verlassen hatten. Ausgebrochen war der Brand in einem Zimmer der Pension im ersten Obergeschoss.

Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, allerdings war mit dem Brand eine starke Rauch- und Rußausbreitung verbunden. Die gesamte erste Etage des Gebäudes war von der Rußausbreitung so stark betroffen, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte. Daher brachte der Gastwirt die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Etage in anderen Räumen seines Gebäudes unter.

Gegen 1:30 Uhr waren die Maßnahmen der Feuerwehr beendet.

 

Feuer im Stadtgymnasium Köln-Porz

Am frühen Freitagmorgen, 21. Dezember 2012, brach im Verwaltungstrakt des Stadtgymnasiums Köln-Porz ein Feuer aus. Die Feuerwehr verhinderte durch einen massiven Löschangriff ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäudeteile.

Kurz vor 3 Uhr erreichten die Leitstelle mehrere Notrufe, die über ein Feuer in der Schule berichteten. Zuvor hatte eine Verpuffung die Nachbarschaft aus dem Schlaf gerissen. Die Verpuffung war so stark, dass eine Fensterfront samt Rahmen auf den Innenhof geschleudert wurde. Das Feuer breitete sich in dem Verwaltungstrakt schnell auf zwei Büros im Erdgeschoss und anschließend auf zwei Büros im ersten Obergeschoss aus. Die Einsatzkräfte setzten insgesamt fünf Strahlrohre und zwei Wenderohre ein, um die Flammen zu bekämpfen. Dadurch konnten sie verhindern, dass sich das Feuer auf den benachbarten Gebäudetrakt ausbreitete. In diesem Gebäudetrakt befinden sich die Chemie- und Physikräume.
Um kurz nach 4 Uhr konnte der Einsatzleiter „Feuer in Gewalt“ an die Leitstelle zurückmelden. Da sich das Feuer jedoch in den Holzfußboden gefressen hat und sich dort noch viele Glutnester befinden, sind die Einsatzkräfte auch zur Stunde noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Am Einsatz sind insgesamt 87 Einsatzkräfte mit 24 Fahrzeugen beteiligt. Sie stammen von den Löschgruppen Urbach, Eil und Libur der Freiwilligen Feuerwehr, von den Berufsfeuerwehrwachen Porz, Ostheim, Deutz, Mülheim, Innenstadt und Weidenpesch sowie vom Einsatzführungsdienst.

Sirenenprobealarm am 05.01.2013

Warnanlagen werden alle drei Monate getestet

Der nächste Probelauf für die Sirenen auf Kölner Stadtgebiet findet am Samstag, 5. Januar 2013, statt. Dann werden die Systeme wieder auf Funktionalität überprüft, außerdem soll der Probealarm den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln, wie sie sich im Notfall verhalten sollen. Um 12 Uhr lösen wir alle 77 Kölner Sirenen aus. In Köln sind die Warnsignale probeweise vier Mal im Jahr zu hören.

Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall "Entwarnung" bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.

Die Bürgerinnen und Bürger Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Wir können uns bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von uns umgehend auch an das Programm vonWDR 2.

Zurzeit sind die Sirenensignale noch nicht stadtweit zu hören. Wir bereiten einen weiteren Ausbau des Sirenennetzes vor. Im Ernstfall werden gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen eingesetzt. Die Rückmeldungen, ob und wie die Sirenen funktionieren, erfolgen durch Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr, Mitglieder der Löschgruppen in den Stadtteilen und einige Bürgerinnen und Bürger, die sich bei uns als freiwillige "Sirenenpatinnen" oder "Sirenenpaten" gemeldet haben.

Unserem Vorschlag, sich dem vierteljährlichen Probealarmrhythmus der Kölner anzuschließen, sind inzwischen etliche umliegende Städte und Kreise sowie einige weitere Rheinanlieger gefolgt. So lösen beispielsweise auch die Städte Bonn, Brühl, Aachen, Wesseling, Leverkusen und Krefeld sowie der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis vierteljährlich einen Probealarm ihrer Sirenen aus.

Informationen zu Sirenensignalen und dem entsprechenden Veralten finden Sie hier.

LKW-Unfall auf der A3 mit eingeklemmtem Fahrer

Am Dienstag, dem 18. Dezember 2012, ereignete sich auf der Autobahn A 3, Fahrtrichtung Oberhausen, kurz hinter der Anschlussstelle Königsforst ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Lkw, bei dem der Fahrer des aufgefahrenen Lkw eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

Der 52jährige Fahrer eines ungarischen Pferdetransport-Lkw war mit seinem Fahrzeug mit erheblichem Geschwindigkeitsunterschied auf einen 40t-Sattelzug aufgefahren. Beide Fahrzeuge wurden dabei stark deformiert, so dass der ungarische Fahrer in seiner Kabine im Bauch- und Beinbereich eingeklemmt wurde. Er war noch ansprechbar, hatte aber starke Schmerzen und wurde umgehend von Notarzt und Rettungsassistenten behandelt und auch während des gesamten Rettungsvorgangs betreut. Sein Lkw war nicht beladen, es waren also keine Tiere zu retten oder zu betreuen.

Der vordere, voll beladene Sattelzug konnte nicht bewegt werden, weil die Bremsen blockierten und an der Einsatzstelle nicht gelöst werden konnten. Der hintere Lkw konnte wegen der Situation des Fahrers ebenfalls nicht bewegt werden. Deshalb verblieb für die Rettung des ungarischen Fahrers nur ein schmaler Spalt von 60 bis 70 Zentimeter zwischen den beiden Lkw, der nach dem Aufprall wieder entstanden war. Hier mussten die Einsatzkräfte arbeiten, und dies war der einzige Raum, der verbleib, um das Führerhaus wieder nach vorne aufzuweiten und so den Fahrer zu befreien. Wegen dieser Enge dauerte es rund eine Dreiviertelstunde, bis der Mann befreit werden konnte. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des vorderen Lkw war unverletzt und zeigte auch keine Schocksymptome, wurde aber vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet. Er konnte an der Einsatzstelle bleiben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 10 Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Während dieser Zeit war die A 3 in Fahrtrichtung Norden komplett gesperrt.

Escher See: Brand einer Theke im „Sundown Beach“

Am Samstag, 15.12.2012, brannte eine von vier Theken des „Sundown Beach“ am Escher See komplett aus – die Feuerwehr konnte die Nachbartheke und benachbarte Bäume vor einer Ausbreitung schützen; dafür musste die Escher Straße eine Dreiviertel-Stunde gesperrt werden.
Um 19:27 Uhr informierten Passanten die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln über Feuerschein in der Strandgastronomie „Sundown Beach“ am Escher See. Sofort alarmierte die Leitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr in Esch und den Führungsdienst.
Bei Eintreffen fanden die Einsatzkräfte einen von vier Thekenbereichen im Vollbrand vor. Aus dem gesamten Dach des hausähnlichen Holzbaus schlugen Flammen.
Die Feuerwehr erkundete, ob Personen in Gefahr sind, konnte dies aber glücklicherweise schnell ausschließen. Mit einem massiven Löschangriff aus sechs Strahlrohren gleichzeitig konnte das Feuer auf eine Theke begrenzt und benachbarte Bäume und Theken vor einer Ausbreitung geschützt werden.
Der Einsatz war nach anderthalb Stunden beendet. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Esch und die Berufsfeuerwehr der Wachen Chorweiler, Ehrenfeld und Lövenich – mit dem Führungsdienst 50 Einsatzkräfte. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Tödliche Verkehrsunfälle / Wohnungsbrand Rodenkirchen

Am Montag kamen zwei Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr in Köln-Buchforst. Ein Lkw erfasste zwei Personen, die an einer Fußgängerampel auf der Kalk-Mülheimer Straße/Ecke Heidelberger Straße die Fahrbahn überqueren wollten. Die etwa 80 jährige Frau geriet dabei unter den Lkw und wurde von diesem überrollt. Der Ehemann wurde dabei ebenfalls schwer verletzt. Der ersteintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Zwei weitere Personen, die Augenzeugen des Unfalls geworden sind, wurden ebenfalls durch die Einsatzkräfte versorgt. Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Wachen Deutz und Ostheim.

Nur wenige Stunden später, gegen 17 Uhr, ereignete sich ebenfalls auf der Kalk-Mülheimer Straße ein weiterer schwerer Verkehrsunfall. Eine Frau wurde dort von einem Kleintransporter erfasst und überrollt. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte begannen sofort mit medizinischen und technischen Rettungsmaßnahmen und hoben das Fahrzeug soweit an, dass die Frau befreit werden konnte. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen. Die beiden Insassen des Kleintransporters wurden durch den Kölner Rettungsdienst versorgt. Im Einsatz waren die Kräfte der Wachen Deutz, Innenstadt und der Einsatzführungsdienst der Berufsfeuerwehr.

Insgesamt bereitete der Montag den Einsatzkräfte des Kölner Rettungsdienstes und der Berufsfeuerwehr einen einsatzintensiven Start in die Woche. Innerhalb von 24 Stunden wurde der Kölner Rettungsdienst zu 347 Einsätzen gerufen. Die Berufsfeuerwehr hatte 46 Brandeinsätzen alarmiert.

Am Morgen des heutigen Dienstags brannte es in einer Wohnung in Rodenkirchen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang Rauch aus den Fenstern einer Wohnung im ersten Geschoss eines Mehrfamilienhauses. Die Einsatzkräfte durchsuchten die Wohnung nach Personen und löschten den entwickelten Brand. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 5 Personen im Gebäude, die alllesamt unverletzt blieben. Die Polizeit hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren 33 Kräfte der Wachen Marienburg, Innenstadt und der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.

Dachstuhlbrand in Köln-Elsdorf

Am Dienstag, 4. Dezember 2012, kam es gegen Mitternacht zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses in der Gilsonstraße, Elsdorf. Eine dreiköpfige Familie wurde von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus geführt und verlor ihr Zuhause.

Gegen 0 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein und meldete Flammen aus dem Dach eines Einfamilienhauses mit starker Rauchentwicklung. Der Anrufer berichtete von mehreren Personen, die sich noch im Haus aufhalten würden. Die Leitstellte alarmierte daraufhin nach zwei Löschzüge der Wachen Porz und Ostheim sowie den Einsatzführungsdienst zur Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der Feuerwehr drangen Flammen und dichter Rauch aus dem Dachgeschoss. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren durch Geräusche des brennenden Dachstuhls geweckt worden und konnten von den Einsatzkräften ins Freie geführt werden. Die sofort eingeleitete Brandbekämpfung mit insgesamt vier Strahlrohren im Innenangriff und über die Drehleiter brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Allerdings waren die Nachlöscharbeiten zeitaufwendig, da die Dachhaut und die innenliegenden Decken eröffnet werden mussten.

Der Einsatz war nach zwei Stunden beendent. Im Einsatz waren 39 Einsatzkräfte der Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Urbach sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.

Letzte Einsätze