Freiwillige Feuerwehr Köln Löschgruppe Holweide
Freiwillige Feuerwehr KölnLöschgruppe Holweide

Aktuelles & Pressemeldungen 2013

Ehrungen für Mitglieder der Löschgruppe Holweide

v.l.: G. Breuer M. Kemper M. Laabs

Auf der Delegiertenversammlung am 30.11.2013 wurden die Kameraden der Ehrenabteilung HFM a.D. Günter Breuer und HBM a.D. Markus Laabs für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Köln mit der silbernen Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. 
Der aktive Kamerad BI Markus Kemper wurde für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft mit dem Feuerwehr Ehrenkreuz Silber des Landes NRW ausgezeichnet.
Bemerkenswert waren drei Ehrungen für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr und die Auszeichnung des Kameraden Paffrath der Löschgruppe Strunden für 70(!) Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr!
Die Löschgruppe gratuliert allen Jubilaren aus den Kölner Löschgruppen, auch wenn hier nicht alle namentlich aufgeführt sind.

Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln

Die Ausläufer des Sturmtiefs „Xaver“ sorgen auch in Köln für viele Feuerwehreinsätze. Zeitweise waren alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und mehr als die Hälfte der Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs, um umgestürzte Bäume oder lose Dachteile aus dem Weg zu räumen. Verletzt wurde durch die umher fliegenden Teile bislang niemand. Bislang kam es zu 87 Sturmeinsätzen in Köln.
Der erste Sturmeinsatz wurde der Leitstelle gegen 13:40 Uhr gemeldet. In der Cottbuser Straße in Mülheim musste die Feuerwehr abgebrochene Äste von der Straße räumen.
Um 17:30 Uhr musste die Feuerwehr die Militärringstraße in Höhe der Einmündung der Mathias-Brüggen-Straße sperren, weil ein Baum schief stand und auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Einsatzkräfte den Baum beseitigt und konnten den Verkehr wieder freigeben.
Die meisten Einsätze wurden in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr gemeldet. Im Minutentakt musste die Leitstelle die Einsätze disponieren. Unter den 69 Einsätzen waren allein 43 Sturmeinsätze zu verzeichnen. Unter anderem entsandte die Leitstelle Einheiten zum Parkhaus der Köln-Arena. Dort hatte sich gegen 20:16 Uhr ein 15 Meter mal 30 Meter großes Werbebanner losgerissen. Der Wind schlug es immer wieder gegen die Oberleitung der hinter dem Parkhaus verlaufenden Bahnlinie. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sperrte die Gleisstrecke und ließ den Strom in der Oberleitung abschalten. Erst danach konnte die Feuerwehr das Banner von einer Drehleiter aus abschneiden und herunter nehmen.
Neben den im Dienst befindlichen 186 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr waren 168 freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer von den Löschgruppen Brück, Dünnwald, Eil, Fühlingen, Heumar, Holweide, Langel-Rheinkassel, Longerich, Lövenich, Merkenich, Rodenkirchen, Roggendorf, Urbach, Widdersdorf und vom Fernmeldedienst in Einsatz.

Jugendfeuerwehr Holweide bei Großübung in Troisdorf

Am 19.10. nahm die Jugendfeuerwehr Holweide an der Großübung der Jugendfeuerwehr Troisdorf teil. Wir wurden von der befreundeten Jugendfeuerwehr Troisdorf-Süd, mit der wir nun bereits einige Veranstaltungen durchgeführt haben, zur Übung eingeladen und eingebunden. Das Übungsszenario bestand aus dem Brand der Mehrzweckhalle, aus der noch Personen gerettet werden mussten sowie Löschangriffen von innen und außen. Die Jugendfeuerwehr Holweide "mischte" sich mit der Jugendfeuerwehr Süd, so dass wir einerseits die Wasserversorgung aus einem Bach und gleichzeitig den ersten Löschangriff vornehmen konnten.

 

Die Jugendlichen hatten bei der Übung sichtlich Spass und liessen die Veranstaltung mit Grillen und Getränken ausklingen. Wir bedanken uns nochmals für die Einladung durch die Jugendfeuerwehr Süd und freuen uns auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.

 

Links zu Bildern und Pressemitteilungen findet ihr hier:

 

Feuerwehr Troisdorf

Kölner Stadtanzeiger

Extra-Blatt

Bildergalerie Extra-Blatt

Löschgruppentour 2013 Bremen

Vom 27.09. bis zum 29.09. befand sich die Löschgruppe mit Kameraden der Einsatzabteilung und der Ehrenabteilung auf Löschgruppentour in Bremen. Organisiert wurde die Tour durch den Kameraden Marco Schaumann, dem hier ein herzliches Dankeschön für die wunderbare Planung und die Durchführung gebührt. Vielen Dank Marco!

 

Mit dem Zug ging es am 27.09. nach Bremen. Nachdem das Maritim-Hotel bezogen war, wurde die Zeit bis zum ersten Programmpunkt mit Wellness (Sauna, Dampfbad, Schwimmen) genutzt. Im Anschluss zeigte uns ein Stadtführer die Sehenswürdigkeiten von Bremen (Bilder folgen). Anschließend liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Der Samstag wurde ebenfalls mit Wellness und Sport begonnen, bevor wir eine exklusive Führung durch die Beck´s Brauerei erhielten. Der Abend wurde dann mit einem Abendessen in der Ständigen Vertretung des Rheinlands begonnen.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag wurde dann die Heimreise nach Köln angetreten.

 

Sobald wir die Bilder zusammengetragen haben, werden wir diese in einer Bildergalerie veröffentlichen.

Jörn Jooss wechselt von der Einsatz- in die Ehrenabteilung

Unser langjähriges Mitglied der Einsatzabteilung UBM Jörn Jooss hat aus beruflichen Gründen seinen Wohnsitz nach Siegburg verlegen müssen. Leider ist somit eine Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung nicht mehr möglich.

Mit Jörn verlieren wir einen sehr engagierten und kompetenten Kameraden, den die gesamte Löschgruppe auch menschlich sehr geschätzt hat.

Umso mehr freuen wir uns, dass sich Jörn entschlossen hat, die Löschgruppe nicht ganz zu verlassen, sondern in die Ehrenabteilung zu wechseln. Somit bleibt er uns - wenn auch nicht im Einsatz - als Kamerad erhalten.

 

Wir wünschen Jörn und seiner Familie für den neuen Lebensabschnitt sowohl privat als auch beruflich alles Gute und viel Erfolg.

 

Die Kameraden der Löschgruppe Holweide

Kampagne des DFV "112 - Willkommen bei uns"

Retten, Löschen, Bergen, Schützen – diese Aufgaben übernehmen in Deutschlands Feuerwehren mehr als eine Million Menschen. Die große Zahl ist beeindruckend und begründet in dem nahezu einzigartigen Feuerwehrsystem: Außer 28.000 Berufsfeuerwehrangehörigen bilden auch 1,03 Millionen Männer und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren das Rückgrat des Brandschutzes. In den Werkfeuerwehren sind 33.000 Personen aktiv; 240.000 Jungen und Mädchen engagieren sich in den Jugendfeuerwehren.
Natürlich sind auch Menschen mit Migrationshintergrund in den Feuerwehren aktiv, allerdings: Während der Anteil von Migranten in der Bevölkerung bei etwa 20 Prozent liegt, ist nur rund ein Prozent von ihnen in der Feuerwehr aktiv. Es ist völlig klar: Die Feuerwehr braucht in ihren Reihen mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Denn sie bringen oft ein großes Plus mit – besondere Sprachkenntnisse, das Wissen um kulturelle oder religiöse Besonderheiten. Und sie setzen all dies neben dem normalen Feuerwehrwissen nach Kräften in der Praxis ein, ob nun beim Rettungs- oder beim Löscheinsatz.
Unglaublich vielfältig sind die Möglichkeiten, bei den Feuerwehren mitzuwirken. Leisten Sie Hilfe, erleben Sie eine starke Gemeinschaft – machen Sie mit!


 In den Dialog mit der Feuerwehr kommen Sie unter anderem via Facebook: www.facebook.com/112willkommen

und natürlich über das Kontaktformular auf dieser Homepage!

Übung Absturzsicherung 2013

Absturzsicherung am Geländer

Ende August hat die Löschgruppe unter Anleitung von Alex Hahn die jährliche Übung zur Absturzsicherung absolviert. In der Übung wurden noch einmal die Grundsätze der Absturzsicherung, die Knoten und das Sichern mit Bandschlingen geübt. Als Übungsobjekt diente die "Rückseite" eines Treppengeländers an der Gesamtschule Holweide.

Ein Dank von der Gruppe an Alex für die gute Übungsvorbereitung und -durchführung. Wie man sieht, ist unserem Kameraden Frank Bolz das Lachen auch noch nicht vergangen...

Drei neue Kameraden für die Einsatzabteilung

Kräftigen Zuwachs kann die Löschgruppe seit heute verzeichnen. Wir freuen uns über gleich drei Aufnahmen in die Einsatzabteilung der Löschgruppe.

Als "Eigengewächse" aus der Jugendfeuerwehr werden ab Sonntag die beiden FM

Pascal Bartusch & Patrick Bartusch

die Löschgruppe verstärken.

 

Als weiteres Mitglied freuen wir uns über einen erfahrenen Kameraden aus Bergkamen

OFM Andreas Schorn

den sein Studium nach Köln "verschlagen" hat.

 

Wir freuen uns über die neuen Kameraden und wünschen Ihnen viel Spass und Erfolg in der Einsatzabteilung.

Quelle der Presseberichte: http://www.stadt-koeln.de/3/feuerwehr/

12h-Dienst auf der Feuerwache 9 mit dem LF 9-3

Am 17.08. führte die LG Holweide unterstützt von zwei Gästen des Umweltschutzdienstes einen 12h-Dienst auf der Feuerwache 9 mit dem LF 9-3 durch. 

Diese 12h-Dienste werden von der Löschgruppe in unregelmäßigen Abständen durchgeführt, um sich untereinander (BF/FF) kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu verbessern und zu vertiefen.

Am Nachmittag wurde eine gemeinsame Übung mit dem PTLF 9 durchgeführt.

Für die nette Aufnahme auf der FW9 möchte wir uns nochmal bedanken!

 

Im Rahmen des Dienstes wurden zwei Einsätze gefahren (s. Einsätze).

Dellbrück & Langel: Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand

Die Freiwillige Feuerwehr Köln zeigte heute ihre Leistungsfähigkeit in den nördlichen Stadtbezirken Arm in Arm mit der Berufsfeuerwehr - am Höhenfelder See barg sie einen Mann, zwischen Langel und Worringen löschte sie einen Traktor auf dem Feld.
Gegen 9:50 Uhr meldete ein Passant der Polizei einen treibenden menschlichen Körper im Höhenfelder See in Dellbrück. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr entsendete sofort Kräfte zur Wasserrettung, zum Suchen und als Rettungsdienst. Die Löschgruppen Holweide, Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr fuhren mit der Feuerwache Mülheim zur Ufersuche und wurden von den Berufstauchern, der Echolot-Einheit der Löschgruppe Fühlingen und dem Rettungshubschrauber unterstützt.
Der Hubschrauber entdeckte die Person als erstes, Holweider Feuerwehrkräfte holten sie dann mit den Tauchern ans Ufern. Der 40- bis 50-jährige Mann mit Schwimmbekleidung war jedoch schon leichenstarr und augenscheinlich schon lange unter Wasser gewesen, so dass der Notarzt nur den Tod feststellen konnte. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Gegen 12.20 meldete ein Landwirt, der ein Feld mit seinem Traktor am Feldrain an der alten Römerstraße zwischen Langel und Worringen mähte, dass Flammen aus seinem Arbeitsgerät schlugen. Geistesgegenwärtig lenkte er das Fahrzeug noch auf ein abgeerntetes Feld, so dass eine Brandausbreitung über die gesamte Stoppelfeldfläche verhindert werden konnte.
Das Gespann aus Zugmaschine und Arbeitsgerät brannte mit sehr starker Rauchentwicklung und wies der Feuerwehr den Weg zur Einsatzstelle. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Merkenich, Langel-Rheinkassel, der Berufsfeuerwachen aus Chorweiler, Weidenpesch und Ostheim konnten das Fahrzeug und die umliegende brennende trockene Grasnarbe schnell ablöschen. Durch den Brand wurde der Traktor jedoch vollständig zerstört; die Feuerwehr fing seine auslaufenden ölhaltigen Betriebsmittel auf.
Die Untere Wasserbehörde der Stadt Köln ermittelt, ob auch ölhaltige Betriebsmittel ins Erdreich gelangt sind und ob weitere Maßnahmen zum Grundwasserschutz getroffen werden müssen.

Martin Schoppe zum OFM befördert

Unser langjähriges Mitglied Martin Schoppe wurde beim letzten Übungsdienst endlich zum Oberfeuerwehrmann befördert. 

Lieber Martin, wir gratulieren dir herzlich zu deiner Beförderung!

Aufwändige Rettung eines 12-Jährigen im Rhein bei Zündorf

Am heutigen Nachmittag erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln um 17:48 Uhr mehrere Notrufe, die von einem ertrunkenen 12-jährigen Jungen im Bereich einer Bune am Fährhafen in Porz-Zündorf berichteten. Daraufhin wurde nach dem Einsatzstichwort „Person im Rhein“ alarmiert und es rückten neben zahlreichen Einsatzkräften zur Suche von Land aus auch Feuerwehrtaucher, Boote der Feuerwehr und der DLRG sowie ein Rettungshubschrauber zur Suche aus der Luft aus. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Köln sowie der DLRG mit 22 Fahrzeugen bzw. Booten im Einsatz
Vor Ort berichteten mehrere Zeugen, darunter auch Verwandte des Vermissten, dass der Junge etwa 10m vom Ufer entfernt um Hilfe gerufen habe und dann untergegangen sei. Sofort versuchten einige Passanten an die Stelle zu schwimmen, um dem Jungen zu Hilfe zu kommen. Diese Versuche verliefen nicht zuletzt wegen der schlechten Sicht in dem 1,5m bis 2m  tiefen Wasser leider erfolglos. Aufgrund der Lage forderte die Einsatzleitung das Echolotgerät der Freiwilligen Feuerwehr - Löschgruppe Fühlingen – an. Der Rettungshubschrauber holte das Gerät samt Bedienungspersonal in Fühlingen ab, so dass es schon wenige Minuten später von einem der Rettungsboote aus eingesetzt werden konnte. Zeitweise suchten bis zu vier Taucher der Berufsfeuerwehr und mehrere Rettungsschwimmer der DLRG mit Leinen gesichert die Bune bis in den Rheinstrom hinein systematisch ab. Schließlich gelang es einem der Taucher den  leblosen Körper gegen 19:40 Uhr in etwa 15 Meter vom Ufer entfernt am Grund liegend zu finden. Die Rettungsdienstkräfte unter Führung einer Notärztin leiteten unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen ein, die auch auf dem Weg in eine Klinik der Maximalversorgung fortgesetzt wurden. Die Familienangehörigen befinden sich in der Betreuung durch die ebenfalls alarmierten Notfallseelsorger.
Dieser Einsatz war seit dem  1.Juli diesen Jahres bereits der 20. Einsatz der Feuerwehr Köln, bei dem Personen im Rhein vermisst wurden. Auch in diesem Fall ist davon auszugehen, dass die Strömungsgefahren des Rheins, selbst in dieser vermeintlich ruhigen Bune und in Ufernähe, unterschätzt werden. Die Wasseroberfläche schien vom Fähranleger Zündorf völlig ruhig zu sein, obwohl sich knapp unter der Wasseroberfläche ein regelrechter Strudel gebildet hatte, der auch dafür sorgte, dass der Junge mehrere Meter von der Stelle des Ertrinkens weggerissen wurde. Die weiteren Ermittlungen hat die Polizei aufgenommen.

Havarie auf dem Rhein

Auf Höhe der Kölner Altstadt kollidierten zwei Schiffe auf dem Rhein und wurden stark beschädigt. 4 Personen mussten ins Krankenhaus transportiert werden.
Am heutigen Samstag, gegen 14.30 Uhr, kollidierte auf Höher der Kölner Altstadt ein Personenschiff mit einem Binnenfrachter. Beide Schiffe wurden beim Aufprall stark beschädigt, konnten allerdings aus eigener Kraft das Rheinufer erreichen. Gleich nach Eingang des Notrufs wurde der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland vorsorglich zur Personensuche aus der Luft entsandt. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Personenschiff quer zum Rheinstrom auf dem Weg ans linksrheinische Ufer und konnte auf Höhe der Hohenzollernbrücke festmachen. Auf dem Schiff befanden sich zum Zeitpunkt des Aufpralls 150 Gäste einer Hochzeitsgesellschaft. Die Rettungshubschrauber ging zur Landung und die Einsatzkräfte kümmerten sich um die Personen. Acht Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt. Von diesen mussten 4 Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.
Parallel zur Versorgung der Verletzten auf dem Personenschiff kontrollierte das Feuerwehrlöschboot den beschädigten Binnenfrachter. Der mit Schüttgut beladene Frachter war erheblich beschädigt und konnte am rechtsrheinischen Ufer festmachen. Auf dem Binnenfrachter waren alle Personen wohlauf.
Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Im Einsatz waren 37 Einsatzkräfte der Feuerwachen Deutz und Innenstadt, der DLRG, des Kölner Rettungsdienstes mit dem Rettungshubschrauber Chrisoph Rheinland, sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion

Ein heisser Sonntag auch für die Rettungskräfte

Überdurchschnittlich viel zu tun hatten am Sonntag die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr der Stadt Köln. Die Rettungswagen mussten 329-mal ausrücken. Die Feuerwehr vermeldete 78 Einsätze. Darunter zwei Zimmerbrände, bei denen die Feuerwehr zwei Bewohner retten konnte.

An einem durchschnittlichen Tag rücken die Rettungswagen von ASB Köln, Deutschem Roten Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und von der Feuerwehr rund 280-mal aus. Gestern gab es vor allem mehr chirurgische Einsätze, das sind zum Beispiel Knochenbrüche oder schwere Schnittwunden. Es gab auch viele Notfälle mit Kindern. Normalerweise sind es acht, gestern waren 13 Kindernotfälle.

Person im Rhein

Für die Feuerwehr hatte der Sonntag gleich mit einem tragischen Einsatz begonnen. Um 2:17 Uhr hatten fünf Passantinnen und Passanten in Höhe der Severinsbrücke eine Person im Rheinstrom gesehen. Einige hatten auch Hilfeschreie gehört. Die Feuerwehr Köln suchte mit einem Großaufgebot nach der Person zu Lande und zu Wasser. Die Einsatzkräfte forderten außerdem einen Polizeihubschrauber aus Düsseldorf an. Die Hubschrauberbesatzung suchte mit einer Wärmebildkamera den Rhein ab. Nach etwas mehr als zwei Stunden musste die Suchaktion ohne Ergebnis abgebrochen werden.

Viele Brandeinsätze

Über den Sonntag verteilt gab es darüber hinaus ungewöhnlich viele Brandeinsätze. 32-mal mussten die Brandschützer deswegen ausrücken. Allein 17-mal wurde brennender Müll gemeldet. Häufig wurden dabei die Brände verursacht, weil Bürgerinnen und Bürger die Reste des Grillfeuers in Mülltonnen entsorgten.

Zimmerbrand in der Dagobertstraße

In der Dagobertstraße brannte um 15:35 Uhr eine Spülmaschine und verrauchte eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr setzte zwei Angriffstrupps ein, um die Wohnung zu durchsuchen und das Feuer zu löschen. Der 78-jährige Bewohner konnte mit einer schweren Rauchvergiftung gerettet werden. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten ihn und brachten ihn anschließend ins Krankenhaus.

Zimmerbrand in Zollstock

Gegen 23:30 Uhr wurden bei einem Zimmerbrand in der Homburger Straße in Zollstock zwei Menschen verletzt. In dem Zimmer hatte ein Sofa gebrannt. Der 46-jährige Bewohner erlitt dabei eine schwere Rauchvergiftung. Der Angriffstrupp der Feuerwehr rettete den Bewohner und hatte die Flammen innerhalb von zehn Minuten im Griff. Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten und brachte ihn mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Auch der 34-jährige Bewohner der darüber liegenden Wohnung wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Er hatte eine leichte Rauchvergiftung erlitten.

Übung zur Gewöhnung an Chemikalienschutzanzüge (CSA)

Da das Tragen von CSA sehr selten vorkommt, haben wir während eines normalen Dienstes eine Gewöhnungsübung durchgefüht. Bei der Übung galt es, unter einem Wasserschleier Aufgaben mit kleinem Wekrzeug durchzuführen. Dies stellt bei CSA-Einsätzen immer eine besondere Schwierigkeit dar, da mit den dicken Handschuhen nur schwer feinmotorisch gearbeitet werden kann.

Die Bilder der Übung seht ihr hier.

Feuer in einer Mülllagerhalle in Köln- Niehl – Feuer 5

Foto: Feuerwehr Köln

Ein Feuer in einer Mülllagerhalle in Köln-Niehl führte zu einer Geruchsbelästigung im Bereich der Stadtteile Niehl, Longerich und Weidenpesch. Durch ein Großaufgebot der Feuerwehr Köln konnte das Feuer nach rund 2 Stunden unter Kontrolle gebracht werden.
Am Abend des Samstag, den 06.07.2013 wurde die Feuerwehr Köln gegen 21:26 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage zu einem Feuer an der Geestemünderstraße gerufen. In einer Industriehallte brannten ca. 80 to. Haus- und Gewerbemüll.
Die Brandbekämpfung erfolgte mit insgesamt 8 Strahlrohren im Außenangriff und einem 1 Wenderohr über eine Drehleiter. Außerdem wurde das für die Tunnelbrandbekämpfung beschaffte Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) mit Wassernebel  zur Brandbekämpfung innerhalb der Halle eingesetzt.
Das Feuer war nach rund 120 Minuten unter Kontrolle. Danach wurde der Müllberg mit firmeneigenen Radladern ins Freie gebracht und dort von der Feuerwehr abgelöscht.
Im Bereich Niehl, Longerich und Weidenpesch kam es kurzzeitig zu Geruchsbelästigungen durch den Brandrauch. Die Bevölkerung wurde über Rundfunkdurchsagen über das Brandereignis informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messfahrzeuge der Feuerwehr führten Messungen in den betroffenen Stadtteilen durch. Ein Messfahrzeug führte am Ort des Open-Air Festivals am Fühlinger See Messungen durch. Alle Messergebnisse lagen unterhalb der Nachweisgrenze.
Im Einsatz waren vor Ort ca. 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mit 18 Fahrzeugen und 95 Einsatzkräfte der FF mit insgesamt 20 Fahrzeugen. Aufgrund des unerwartet schnellen Einsatzerfolges wurden vorsorglich alarmierte Einheiten nur in Bereitstellung. 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzten die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr mit insgesamt 5 Fahrzeugen.
Im Einsatz waren die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Feuer- und Rettungswachen Weidenpesch, Innenstadt, Chorweiler, Ostheim und Ehrenfeld sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Zusätzlich waren die Löschgruppen Brück, Dellbrück, Flittard, Fühlingen, Longerich, Langel-Rheinkassel. Merkenich, Lövenich, Rodenkirchen, Strunden, Wahn, Widdersdorf, Worringen, Zündorf sowie der Fernmeldedienst und der Umweltschutzdienst der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
Die Einsatzleitung hatte BR Dr.Miller.


Porz-Eil: Unfall mit Rettungswagen – sechs Menschen verletzt

Quelle: Feuerwehr Köln

Am Sonntagabend, 9. Juni 2013, stieß ein Rettungswagen des Rettungsdienstes der Stadt Köln mit einem Auto zusammen. Bei dem Unfall in Porz-Eil wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein sechs Monate alter Säugling.
Der Rettungswagen war gegen 19 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz in Libur unterwegs, als er an der Kreuzung Siemensstraße Ecke Humboldtstraße mit einem anderen Auto zusammenstieß. Alle vier Autoinsassen wurden bei dem Unfall verletzt. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen, zwei Männer und ein Säugling erlitten leichte Verletzungen.
Die Leitstelle der Feuerwehr Köln entsandte vier Rettungswagen, einen Notarzt, ein Löschfahrzeug und den Führungsdienst zur Unfallstelle. Die Rettungskräfte versorgten die Verletzten und brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Auch die Rettungsassistentin und der Rettungsassistent aus dem verunfallten Rettungswagen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei Köln ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Ausgedehnter Kellerbrand in Mülheim

Am Sonntagnachmittag, 2. Juni 2013, erforderte ein ausgedehnter Kellerbrand einen umfangreichen Schaumeinsatz der Feuerwehr Köln.
Als die ersten Einsatzkräfte gegen 15 Uhr den Brandort in der Wallstraße in Mülheim erreichten, drang dichter schwarzer Rauch aus den Kellerschächten. Die Feuerwehr schickte sofort einen Angriffstrupp mit Atemschutzgeräten und einem Strahlrohr ausgerüstet in den Keller, um das Feuer von innen zu bekämpfen. Aufgrund der enormen Hitze konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht bis zum Brandherd vordringen und mussten den Keller wieder verlassen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner hatten zu diesem Zeitpunkt schon überwiegend ihre Wohnungen verlassen. Da der Zugang zum Brandherd aufgrund der großen Hitze nicht möglich war, hat die Feuerwehr über die Kellerschächte mit insgesamt vier Rohren Löschschaum in den Keller eingelassen. Einzelne Kellerräume waren separat abgetrennt, so dass der Löschschaum den Brandherd zunächst nicht erreicht hat. Insgesamt 750 Liter Schaummittelkonzentrat waren erforderlich, um den Keller mit Löschschaum vollständig zu füllen.
Obwohl die Wohnungen in dem Gebäude über offene Gänge an den Treppenraum angeschlossen sind breitete sich der Rauch vom Kellergeschoss vermutlich über Versorgungsschächte in die Wohnungen der oberen Geschosse aus. Ein Bewohner im zweiten Obergeschoss musste in Folge einer Rauchgaseinatmung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Das Feuer beschädigte auch Stromversorgungsleitungen im Keller. 16 Wohnungen wurden stromlos geschaltet. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden Notunterkünfte angeboten; jedoch kamen die meisten bei Bekannten unter oder wollten in die stromlosen Wohnungen zurück.
Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte mit Fahrzeugen der Feuerwachen Mülheim, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch sowie vom Führungsdienst der Branddirektion. Erst nach ungefähr drei Stunden konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Im Laufe des Einsatzes wurden insgesamt 25 Atemschutzgeräte eingesetzt.

Höhenberg: Zwei Menschen sterben bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Quelle: Radio Köln

Bei einem Brand am späten Samstagabend, 30. März 2013, sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Feuerwehr konnte drei Menschen über Drehleiter aus dem Mehrfamilienhaus retten. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die insgesamt 26 Verletzten und brachte 13 von Ihnen in Kölner Krankenhäuser.
Das Feuer war gegen 21:30 Uhr im Eingang des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Als die Feuerwehr den Brandort an der Rothenburger Straße erreichte, standen bereits mehrere Menschen an den Fenstern und riefen um Hilfe. Dichter Qualm verhinderte, dass sie sich über das Treppenhaus selbst in Sicherheit bringen konnten. Die Einsatzkräfte begannen sofort damit, die Hausbewohnerinnen und -bewohner über Drehleiter zu retten. Außerdem gingen zwei Angriffstrupps unter Atemschutz in den brennenden Hausflur, um ihn nach Menschen abzusuchen. Sie fanden dort unmittelbar die beiden Toten, für die leider jede Hilfe zu spät kam. Die Flammen hatten die Angriffstrupps mit zwei Strahlrohren schnell gelöscht.
Die 26 Verletzten wurden zunächst im Rettungsbus versorgt und von drei Notärzten untersucht. Mehrere Rettungswagen brachten 13 von ihnen in verschiedene Kölner Krankenhäuser. Wegen des niedergeschlagenen Brandrußes können alle vierzehn Wohnungen zurzeit nicht bewohnt werden. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner kamen bei Verwandten und Bekannten unter. Die Polizei Köln ermittelt nun die Brandursache.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 52 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen von den Feuerwachen Ostheim, Deutz, Mülheim, Porz, Innenstadt, Ehrenfeld und Lindenthal sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

 

Wahnheide: Feuer in Discothek / 6 weitere parallele Feuermeldungen

Nahezu zeitgleich zu dem Feuer in Höhenberg wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln um 21:36 Uhr ein Brand in einer Diskothek gemeldet. Zum Glück wurde bei diesem Feuer niemand verletzt. Die Diskothek hatte nicht geöffnet.
Die Diskothek gehört zu einem Hotel in der Heidestraße in Wahnheide. Das Feuer war im Keller des Hauses ausgebrochen. Die Feuerwehr setzte drei Angriffstrupps ein und hatte die Flammen nach rund einer Stunde gelöscht. Anschließend belüfteten die Einsatzkräfte das Haus mit Hochleistungslüftern.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 47 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Marienburg und Innenstadt, von den Löschgruppen Wahnheide und Libur der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.


Sechs weitere Feuermeldungen am Karsamstagabend

Zusätzlich zu den Bränden in Höhenberg und Wahnheide erreichten die Feuerwehr Köln noch sechs weitere Feuermeldungen. Wie sich glücklicherweise herausstellte handelte es sich in allen Fällen um Fehlalarmierungen aufgrund von niedergeschlagenem Rauch. Wegen der Wetterlage konnte der Rauch von Kaminen und Osterfeuern nicht richtig abziehen und hing als Dunstglocke über der Stadt. Viele besorgte Kölnerinnen und Kölner meldeten Brandgeruch in oder um ihre Häuser. Die Feuerwehr ging allen Meldungen nach und konnte jeweils Entwarnung geben.

 

Großeinsatz bei Feuer in der Uniklinik

Durch ein Feuer in einem Technikraum im zweiten Untergeschoss des Bettenhauses kam es am Mittag zu einem gemeinsamen Großeinsatz der Werkfeuerwehr Unikliniken und der Feuerwehr Köln. Das Feuer verursachte eine deutliche Rauchentwicklung im Kellerbereich und Brandgeruch in einzelnen oberen Etagen. Es gab keine Verletzten.
Um 12:44 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln durch die automatische Brandmeldeanlage der Uniklinik zu einem Alarm in einem Nebengebäude des Bettenhauses alarmiert. Durch die Art der Meldung wurde schnell klar, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen tatsächlichen Brand handelte. Kurze Zeit nach der ersten Alarmierung signalisierte auch die automatische Brandmeldeanlage des Bettenhaues einen Brandalarm. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr der Uniklinik und der Berufsfeuerwehr eine deutlich Verrauchung im zweiten Untergeschoss fest. Zunächst war die Ursache der Rauchentwicklung unklar.
Wegen der großen Anzahl von Personen innerhalb des Bettenhauses löste die Einsatzleitung Großalarm für die Feuerwehr Köln aus. Auch die Krankenhausleitung löste Alarm für ihr internes Krisenmanagement aus. Erst nach intensiver Erkundung konnte der Brandherd in einem Technikraum ausgemacht werden. Hier hatte sich Öl, das aus einem Kompressor ausgetreten war, entzündet und zu der Rauchentwicklung geführt. Da der Rauch sich auf beide Gebäude ausgedeht hatte, wurde er durch beide Brandmeldeanlagen detektiert und gemeldet. Aufgrund der geringen Menge Öl dehnte sich der Brand nicht weiter aus und erlosch noch bevor die Feuerwehr Löschmaßnahmen ergreifen konnte. Dennoch waren große Teile des Kellers verraucht und auch in einzelnen Obergeschossen war Rauch bemerkbar.
Die Bewertung der Gefahrenlage für die Uniklinik sowie die umfangreichen Maßnahmen zur Information der betroffenen Personen wurden in einer gemeinsamen Einsatzleitung von Uniklinik und Feuerwehr durchgeführt. Für die Dauer des Einsatzes war die zentrale Notaufnahmen der Uniklinik gesperrt. Zwei laufende Operationen im Bettenhaus konnten ohne Einschränungen sicher planmäßig fortgesetzt werden.
Nach Belüftungsmaßnahmen im Keller und Schadstoffmessungen im gesamten Gebäude konnte um 14:15 Uhr für alle Bereiche des Bettenhauses und des Nachbargebäudes Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehr Köln war mit insgesamt 162 Feuerwehrleuten vor Ort.

Landtag beschließt die Rauchwarnmelderpflicht für Nordrhein-Westfalen

Der Düsseldorfer Landtag hat heute die landesweite Rauchwarnmelderpflicht beschlossen. Das Gesetz sieht vor, dass ab dem 01. April 2013 in sämtlichen Neubauten die piepsenden Lebensretter installiert werden müssen. Für Wohnungen im Bestand gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2016.
„Der Gesetzentwurf der Landesregierung ist heute vom Landtag gebilligt worden“, sagte Bauminister Michael Groschek. „Ich bin froh, dass Nordrhein-Westfalen nun eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht einführt. Denn noch immer sterben zu viele Menschen bei Bränden in Wohnungen. Nach Schätzungen sind in zwei von drei Haushalten immer noch keine Rauchmelder installiert. Die heutige Entscheidung des Parlaments wird Leben retten, so viel ist sicher.“
Im Jahr 2012 kamen 62 Menschen bei Wohnungsbränden in NRW ums Leben, fünf davon waren Kinder. "Bei einem Wohnungsbrand kommt es auf jede Sekunde an, denn durch die Rauchgase besteht akute Lebensgefahr durch Rauchvergiftung. Wird man rechtzeitig darauf aufmerksam, kann das Schlimmste verhindert werden", erklärte Innenminister Ralf Jäger. "Installieren Sie deshalb die Rauchwarnmelder in Ihren Wohnungen. So kann jeder für wenig Geld zu seiner eigenen Sicherheit und der seiner Familie und Nachbarn beitragen."
Das Gesetz sieht vor, dass der Eigentümer die Erstinstallation der Rauchwarnmelder übernehmen muss. Für die Pflege, Wartung und den Batteriewechsel ist der Mieter verantwortlich. Die Geräte müssen in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren angebracht werden. Je nach Ausstattung kostet ein Rauchwarnmelder in der Regel zwischen 10 und 30 Euro.
Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die nordrhein-westfälische Rauchwarnmelderpflicht finden Sie unter www.mbwsv.nrw.de und www.mik.nrw.de.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

Junkersdorf: Feuer im Hochhaus schnell gelöscht

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Das Feuer in einem Hochhaus in Junkersdorf hatte die Feuerwehr Köln am Mittwochabend (20.03.) schnell gelöscht. Die Wohnung im neunten Obergeschoss ist zurzeit nicht bewohnbar. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Eine Vielzahl von Notrufen liefen um 18:41 Uhr über die „112“ in der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein. Gemeldet wurde ein Feuer in einem Hochhaus am Wiener Weg. Umgehend entsandte die Leitstelle mehrere Einheiten zum Unglücksort.
Ein Angriffstrupp rückte den Flammen mit einem Strahlrohr zu Leibe. Die Feuerwehr konnte dadurch verhindern, dass die Flammen auf die gesamte Wohnung übergriffen. Zuvor hatten die Einsatzkräfte die Wohnungstür aufbrechen müssen, um zu dem Feuer gelangen zu können. Das Feuer ist vermutlich auf dem Balkon ausgebrochen.
Wegen des Brandrußes kann die Wohnung zurzeit nicht bewohnt werden. Die beiden Mieter der Wohnung kommen bei Verwandten unter. Sie waren bei Ausbruch des Feuers nicht zu Hause.
Da zu Beginn davon ausgegangen wurde, dass mehrere Wohnungen brennen, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot: 59 Einsatzkräfte machten sich mit 19 Fahrzeugen von den Feuer- und Rettungswachen Lövenich, Ehrenfeld, Lindenthal, Marienburg, Innenstadt und Deutz, von der Löschgruppe Lövenich der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion auf den Weg nach Junkersdorf.

Stromausfall führt zu langwierigem Feuerwehreinsatz

Ein Stromausfall in einem Verwaltungsgebäude einer Versicherung an der Aachener Straße hat am Mittwoch, 20. März 2013, hat zu einem längeren Feuerwehreinsatz geführt. Die Feuerwehr musste über mehrere Stunden den Keller belüften, da gefährliche Gase entstanden waren. Die Versicherung konnte ihre 3.000 Mitarbeiter heute nicht arbeiten lassen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
In der Nacht war bei Installationsarbeiten im Keller des Hochhauses um 2:06 Uhr eine Hochspannungsleitung beschädigt worden. Der dadurch hervorgerufene Lichtbogen hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten in den Kellerräumen erhöhte Konzentrationen von Kohlenmonoxid und Wasserstoff fest. Daher belüfteten die Einsatzkräfte mit mehreren Lüftungsgeräten die Kellerräume.
Die Techniker machten sich in der Zwischenzeit daran, die Stromleitung zu reparieren. Als sie den Schaden behoben glaubten, schalteten sie den Strom wieder ein. Doch hierdurch entstand erneut ein Lichtbogen und diesmal wurden zusätzlich die Sprinkleranlage sowie eine Kohlendioxid-Löschanlage ausgelöst. Zum Glück wurde auch hierbei niemand verletzt. Die Feuerwehr musste allerdings erneut die Kellerräume belüften. Erst gegen 13 Uhr konnte die Feuerwehr das Hochhaus wieder freigeben.
Am Einsatz waren 33 Rettungskräfte und 13 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Lindenthal, Ehrenfeld, Innenstadt, Lövenich, Marienburg und Weidenpesch sowie vom Führungsdienst der Branddirektion beteiligt.

Dramatischer Wohnungsbrand in Porz-Grengel mit tragischen Ausgang (Abschlussbericht)

Der Brand einer Dachgeschosswohnung auf dem Moritz-von-Schwind-Weg in Porz-Grengel forderte heute das Leben eines fast 2 Jahre alten Jungen. Weiterhin wurden bei dem Feuer die 31-jährige Mutter schwer sowie vier weitere Menschen leichtverletzt, darunter drei Feuerwehrbeamte der Feuerwache 7, Köln-Porz.
Um 10.18 Uhr wurde über den Polizei-Notruf das Feuer gemeldet, mit dem Hinweis, dass sich noch Personen in der brennenden Wohnung aufhalten. Diese Meldung wurde sofort an die Leitstelle der Feuerwehr Köln weitergegeben, die unmittelbar den zuständigen Löschzug der Feuerwache Porz, weiterhin auch noch Kräfte der Feuerwache Ostheim, Rettungsdienst und Führungsdienst sowie die Löschgruppe Urbach der Freiwilligen Feuerwehr alarmierte.
Nur fünfeinhalb Minuten nach dem Notruf bei der Polizei traf der zuständige Löschzug an der Einsatzstelle ein. In einem Zweifamilienhaus brannte es im ausgebauten Dachgeschoss. Die ersteintreffenden Kräfte fanden an der bereits verrauchten Treppe eine Frau auf, die darauf hinwies, dass sich ihr Kind noch in der Brandwohnung befände, nicht weit von der Tür entfernt. Der Zugführer hinderte die schwer verletzte Mutter daran, zurück in die stark verrauchte Wohnung zu laufen und sich selbst in Gefahr zu bringen.
Der erste Angriffstrupp begann sofort mit der Suche nach dem vermissten Kind in der brennenden Wohnung. Um den Jungen möglichst schnell aus dem dichten Rauch zu holen, verzichtete der Trupp darauf, ein Strahlrohr bereit zu stellen und mitzunehmen. Nachdem die drei Feuerwehrmänner schon einen Teil der Wohnung abgesucht hatten, kam es zu einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung. Eine Feuerwalze ging über den Angriffstrupp hinweg und verletzte alle drei Beamten leicht. Das Atemschutzgerät eines Feuerwehrmannes wurde durch die Stichflamme undicht. Er konnte sich jedoch selbst zum nächsten Fenster begeben, über das er von der Drehleiterbesatzung gerettet wurde.
Die übrigen zwei Feuerwehrmänner setzten ihre Suche fort. In der Zwischenzeit hatten die Einsatzkräfte von außen ein Strahlrohr nachgeschoben, so dass der Angriffstrupp die Flammen niederschlagen und weiter in die im Vollbrand stehende Wohnung vorgehen konnte. Ein Trupp der Löschgruppe Urbach, der Sicherheitstrupp und ein Trupp, der inzwischen eingetroffenen Nachbarwache unterstützten sie bei der intensiven Suche nach dem vermissten Kind. Knapp 25 Minuten nach ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte das leblose Kind in der völlig geschwärzten Wohnung. Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod feststellen.
Im Verlauf des Einsatzes kam noch der Hinweis auf, wonach sich ein zweites Kind ebenfalls in der Wohnung befunden hätte. Dieses Kind wurde glücklicherweise nicht in der Brandwohnung sondern nach intensiven Ermittlungen bei seiner Familie in der Nachbarschaft aufgefunden. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die schwer verletzte Mutter, deren leicht verletzte Schwägerin sowie die verletzten Feuerwehrmänner und brachte alle in verschiedene Krankenhäuser. Die Feuerwehrmänner konnten das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung zwischenzeitlich wieder verlassen.

Der Direktor der Feuerwehr Köln, Stephan Neuhoff, machte sich selbst ein Bild der Lage vor Ort:
Hier ging es um Leben und Tod. Und obwohl schnell alarmiert wurde und sich die Kollegen selbst in Lebensgefahr gebracht haben, haben wir diesen Kampf heute leider verloren. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Jungen.

Die Polizei Köln ermittelt nun die Brandursache. Ein Team der Notfallseelsorge kümmert sich um die Angehörigen und Nachbarn. Das Team der Feuerwehr Köln zur psychologischen Unterstützung der Einsatzkräfte betreut die vor Ort eingesetzten Kollegen.
Die Feuerwehr Köln war unter der Leitung von Branddirektor Georg Spangardt mit 63 Einsatzkräften der Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Marienburg, der Löschgruppe Urbach sowie Rettungs- und Führungsdienst vor Ort.

 

Schnelle Rettung nach Stadtbahnunfall

Am Donnerstagvormittag, 14. Februar 2013, geriet eine Frau an der Luxemburger Straße unter eine Stadtbahn. Hierdurch wurde sie lebensbedrohlich verletzt unter der Bahn eingeklemmt. Der Feuerwehr gelang eine schnelle Rettung. Außerdem wurden zwei Augenzeugen und der Stadtbahnfahrer vom Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser transportiert.
Die 27-jährige war beim Überqueren der Luxemburger Straße/Ecke Weißhausstraße von einer stadteinwärts fahrenden Bahn erfasst worden. Zuvor hatte sie eine in die Gegenrichtung fahrende Bahn passieren lassen. Die Frau wurde mit einem Bein unter dem ersten Drehkranz eingeklemmt. Den um 10:30 Uhr alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gelang es, die Schwerverletzte nach rund 25 Minuten zu befreien. Hierzu setzten sie hydraulische Heber ein, um die Bahn anzuheben. Noch vor Ort versorgte ein Rettungsdienstteam die Schwerletzte und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Der Rettungsdienst kümmerte sich außerdem um den Stadtbahnfahrer und zwei schockierte Augenzeugen. Alle drei wurden mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht.
Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Für die Rettungsarbeiten mussten die Luxemburger Straße gesperrt und der Stadtbahnverkehr an dieser Stelle unterbrochen werden.
Im Einsatz waren 31 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Innenstadt, Marienburg, Lindenthal und Ehrenfeld sowie der Führungsdienst der Branddirektion.

Mann unter Straßenbahn eingeklemmt

Ein Mann wurde Samstagmorgen, 9. Februar 2013, von einer in eine unterirdische Haltestelle einfahrenden Stadtbahn erfasst und schwerveletzt unter der Bahn eingeklemmt.
Um 6.24 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Unfall mit Personenschaden an der Haltestelle Venloer Straße/Gürtel gemeldet. Mit dem Alarmstichwort Person unter U-Bahn wurden daraufhin der Rettungsdienst, der zuständige Löschzug und die Spezialkräfte des Rüstzuges alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich ein etwa 35-jähriger Mann unter dem ersten Drehkranz der Stadtbahn. Er war zwar ansprechbar, aber schwerverletzt unter der Bahn eingeklemmt. Einsatzkräfte stiegen sofort unter die gesicherte Bahn und versorgten ihn rettungsmedizinsich. Um den Eingeklemmten befreien zu können, musste die Feuerwehr die Bahn mit hydraulischen Geräten anheben. Ein Rettungswagen brachte den Mann anschließend in ein Krankenhaus.
Der Stadtbahnfahrer wurde von den Einsatzkräften betreut und mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Im Einsatz waren 33 Einsatzkräfte des Kölner Rettungsdienstes, der Feuerwachen Ehrenfeld, Innenstadt, der Rüstzug Feuerwache Weidenpesch sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.

 

Zahlen und Kuriose Meldungen zu Weiberfastnacht

"Hallo, hier hängt ein Eisbär über dem Zaun"

Das jecke Treiben zur Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln am 7. Februar 2013 sorgte wieder für zahlreiche Einsätze im Rettungsdienst. Durch die langjährige Erfahrung und die gute Vorplanung war der Rettungsdienst auf den Ansturm gut vorbereitet.

Unter den Notrufen war auch so manche kursiose Meldung dabei. So meldete ein Autofahrer von der Autobahn 59 einen spazierenden Eisbär am Fahrbahnrand. Während diese Meldung lediglich an die Autobahnpolizei weitergeleitet wurde, entsandte die Leitstelle für einen anderen "Eisbären" einen Rettungswagen. Ein Fahrgast hatte aus einer Stadtbahn berichtet, dass der "Eisbär" an der Haltestelle Thielenbruch aus der Bahn getorkelt sei und nun über einem Zaun hänge und sich nicht mehr bewegen würden. Die Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den stark alkoholisierten Jecken und brachte ihn anschließend ins Krankenhaus.
Die Gesamtzahl der Rettungsdiensteinsätze nahm um sechs Prozent zum Vorjahr zu, große Mengen verschoben sich in die Nacht bis in den frühen Morgen. So waren in der Zeit von gestern Morgen sieben Uhr bis heute sieben Uhr 870 Rettungsdiensteinsätze zu verzeichnen. 2012 waren es 818 gewesen. In der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr wurden die Notfälle im Minutentakt gemeldet. Die Mehrzahl der Einsätze war bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum.
Das hohe Einsatzaufkommen kann nur durch eine erhöhte Vorhaltung an Rettungsmitteln bewältigt werden. Neben den regulären 37 Rettungswagen und acht Notarzteinsatzfahrzeugen waren 24 weitere Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge durch die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst fest besetzt. Um die vielen Einsätze koordinieren zu können, war auch die Leitstelle personell verstärkt. Zusätzliche personelle Unterstützung kam auch vom Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr. Des Weiteren besetzte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zwei Rettungsboote am Rhein in Höhe der Frankenwerft. Sie patrouillierten auf dem Rhein, brauchten dieses Jahr aber nicht einzugreifen.

 

Zwei Menschen aus brennender Wohnung gerettet

Am Samstagmittag rief eine Bewohnerin aus der Richard-Wagner-Straße in der Leitstelle der Feuerwehr Köln an und gab an, dass es in ihrer Küche brennt und sie sowie ein weiterer Bewohner in der Wohnung eingeschlossen seien. Die Leitstelle alarmierte aufgrund der konkreten Gefahr für die beiden Personen zwei Löschzüge der Feuerwachen Innenstadt und Lindenthal, zwei Rettungswagen, einen Notarzt sowie den Führungsdienst zur Einsatzstelle.
Nur sechs Minuten später traf der Löschzug Innenstadt an der Einsatzstelle ein. Die Bewohner der Brandwohnung standen am Fenster im Erdgeschoss und machten auf sich aufmerksam. Mittels einer Anstellleiter konnten die beiden aus der brennenden Wohnung durch die Feuerwehr gerettet werden. Noch während der Rettung drang ein weiterer Trupp zur Brandbekämpfung in die Wohnung ein und löschte das Feuer in der Küche.
Aufgrund der Verrauchung des Treppenraums kam es bei einigen Bewohnern in den oberen Stockwerken zur Verunsicherung über die Situation im Erdgeschoss. Drei Bewohner des zweiten und dritten Obergeschosses, darunter eine Frau mit ihrer dreijährigen Tochter, entschlossen sich wegen der Verrauchung, über die im Hinterhof angebrachten Notleitern ins Freie zu flüchten. Alle vier Personen gelangten unverletzt auf die Straße und begaben sich in die Obhut der Feuerwehr.
Die beiden Bewohner aus der Brandwohnung wurden nach ärztlicher Untersuchung vor Ort mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. In der Brandwohnng wurden noch zwei Katzen gefunden, die nach dem Einsatz von der Feuerwehr ins Tierheim verbracht wurden.
Die Richard-Wagner Straße war während des Einsatzes für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Die Feuerwehr war mit insgesamt 37 Einsatzkräften im Einsatz.
 


Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Buchheim

Am gestrigen Freitag den 18.01.2013 wurde die Feuerwehr Köln gegen 18:10 Uhr zu einem Feuer im Dachstuhlbereich eines Wohnhauses in Köln-Buchheim alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Mülheim und Ostheim, sowie die Freiwillige Feuerwehr Holweide fanden ein Feuer im oberen Bereich einer Maisonette-Wohnung vor. Unter Atemschutz wurde durch einen Trupp der Brand von diversen Einrichtungsgegenständen, die bereits Teile des innenliegenden Dachstuhls in Mitleidenschaft gezogen hatten, gelöscht. Darauf folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr im oberen Teil der Wohnung durch Öffnen der Dachverkleidung und Entfernen von Dämmmaterialien. Die abschließende Kontrolle mit einer Wärmebildkamera ließ nach ca. zweistündigem Einsatz keine weiteren Glutnester und heiße Oberflächen erkennen. Die, auf Grund der Rußbelastung, nicht mehr bewohnbare Wohnung wurde daraufhin an die Eigentümerin und die Polizei übergeben. Zur Brandursache konnte nach Abschluss des Einsatzes keine Aussage getroffen werden.
Gegen 21:26 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zu der alten Einsatzstelle in Köln-Buchheim alarmiert. Auf Grund der Vielzahl von Notrufen wurden sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr entsandt. Die ersteintreffenden Kräfte fanden nun beide Etagen der Maisonettewohnung im Vollbrand vor. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff durch zwei Angriffstrupps eingeleitet. Zeitgleich wurden zwei Drehleitern mit Wenderohren und bis zu 6 Strahlrohre im Außenangriff vorgenommen. Dazu wurden weitere zwei Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr (Delbrück und Strunden) angefordert. Die Aufteilung der Wohnung über zwei Geschosse mit Spitzboden stellte schwierige Bedingungen für die Einsatzkräfte dar. Eine Ausbreitung des Brandes auf zwei weitere Wohnungen im Erdgeschoss wurde verhindert. Die Bewohner der Brandwohnung und eine ältere Nachbarin wurden von Einsatzkräften des Rettungsdienstes betreut.
Bei beiden Einsätzen kamen keine Personen zu Schaden. Die Feuerwehr Köln war mit insgesamt 95 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und Berufsfeuerwehr im Einsatz. Für die Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Links zu Pressemeldungen:
Kölner Stadtanzeiger 

Express.de

Seniorin bei Wohnungsbrand erstickt

Am 9. Januar 2013 informierte gegen 0:30 Uhr eine Bewohnerin der Seniorenwohnanlage an der Mildred-Scheel-Straße in Rodenkirchen ihre Hausnotrufzentrale, dass sie Rauch riechen würde und ein Heimrauchmelder zu hören sei. Die Hausnotrufzentrale informierte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln und es wurden Einsatzkräfte entsandt, darunter ein Rettungswagen und die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr Köln, die ihre Unterkunft in unmittelbarer Nähe zu der Einsatzstelle haben.

Die Einsatzkräfte stellten fest, dass ein Rauchmelder in einer Wohnung im dritten Obergeschoss der modernen fünfgeschossigen Wohnanlage ausgelöst hatte. Ein Feuer war allerdings dort nicht festzustellen. Bei der weiteren Erkundung wurde Feuer in der darüber liegenden Wohnung festgestellt. Nachdem die massiv gesicherte Tür mit einer Kettensäge geöffnet worden war, konnte ein Brand im Bereich des Bades lokalisiert werden. Bei der unter Pressluftatmer durchgeführten Kontrolle der Räume wurde im Schlafzimmer eine leblose, etwa 85 Jahre alte Frau auf dem Boden aufgefunden. Sie wurde sofort in den Treppenraum gerettet und dort vom Rettungsdienst mit Notarzt reanimiert. Allerdings hatte sie bereits soviel Rauchgase eingeatmet, dass die Reanimation erfolglos abgebrochen werden musste.

Das Feuer wurde mit einem C-Rohr rasch abgelöscht. Es hatte eine eingebaute Sauna gebrannt. Weitere Personen waren nicht betroffen.

Im Einsatz waren knapp 50 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg und Innenstadt, der Branddirektion in Weidenpesch sowie der Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr Köln.

Doppelhaushälfte in Immendorf ausgebrannt

Am heutigen Neujahrsabend erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln um 17:49 Uhr mehrere Notrufe, die von einem Feuer in einer Holzhandlung in der Giesdorfer Allee in Immendorf berichteten. Der zunächst entsandte Löschzug der Feuerwache Marienburg meldete bereits von der Autobahnabfahrt Rodenkirchen deutlich sichtbaren Feuerschein und erhöhte die Alarmstufe noch vor dem Eintreffen auf "Feuer 2 mit Menschenrettung". Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass nicht die Holzhandlung, sondern die unmittelbar angrenzende Doppelhaushälfte in Vollbrand stand.
Der 83-jährige Hausbewohner hatte noch vergeblich eigene Löschversuche unternommen, bevor er sich mit seiner Frau ins Freie rettete. Bei den Löschversuchen zog er sich erhebliche Verbrennungen zu und musste in eine Klinik eingeliefert werden.
Die Brandbekämpfung erfolgte mit insgesamt drei C-Rohren im Innenangriff, zwei C-Rohren im Aussenangriff und einem Wenderohr über eine Drehleiter. Auf Grund der starken Rauchentwicklung in den Doppelhaushälften kamen zum Schutz der Einsatztrupps 51 Pressluftatmer zum Einsatz. Die Löschmaßnahmen dauerten rund drei Stunden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst war mit 106 Einsatzkräften und 26 Fahrzeugen der Feuerwachen Innenstadt, Marienburg, Lindenthal, Lövenich und Weidenpesch sowie den Löschgruppen Rodenkirchen, Urbach und Ensen vor
Ort. Die Löschgruppen Esch und Libur besetzten darüber hinaus die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei ihre Arbeit aufgenommen.

Sylvester 2012/2013 bei Feuerwehr und Rettungsdienst in Köln

Stand: 01.01.2013 – 8.00 Uhr - Zahlenangaben von Sylvester 2011 in Klammern. Wie in den Vorjahren, waren der Rettungsdienst und die Feuerwehr Köln in der Sylvesternacht stark gefordert. Um während der Einsatzzahlspitzen in den ersten Stunden des neuen Jahres eine zeitnahe Bearbeitung der Einsätze zu gewährleisten, waren auch in diesem Jahr zusätzliche Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und den Kölner Hilfsorganisationen im Dienst. Rechnet man die 24 Kräfte des Sicherheitswachdienstes in der Altstadt dazu, standen insgesamt 379 Einsatzkräfte bereit – sonst sind es 186. Die Einsatzzahlen sind vergleichbar mit denen der letzten Jahre. In den 24 Stunden vom 31.12.2012, 08:00 Uhr bis zum Neujahrsmorgen 2013 um 08:00 Uhr galt es insgesamt 720 (678) Einsätze zu bewältigen. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 574 (585) Rettungsdiensteinsätzen und 146 (93) Feuerwehreinsätzen. Wie in jedem Jahr, muss das größte Einsatzaufkommen in der ersten Stunde des Jahres bearbeitet werden. Bemerkenswert waren dieses Mal außergewöhnlich viele Brandeinsätze in der Zeit zwischen 00:00 und 01:00 Uhr, nämlich 48 (20). Es handelte sich in dieser Zeit fast ausnahmslos um Brände, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Ein typisches Brandszenario war auch immer wieder das durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzte Inventar auf Balkonen. Nennenswerte Personenschäden bei den Brandeinsätzen waren nicht zu verzeichnen und keines dieser Feuer erforderte eine Alarmstufenerhöhung. Um 00:09 Uhr gerieten zwei Feiernde in das Hafenbecken des Rheinauhafens und lösten einen größeren Rettungseinsatz aus. Noch vor dem schnellen Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, konnten sie sich selbst unverletzt an Land retten.

Im Berichtszeitraum befreite die Feuerwehr in 3 (8) Fällen Personen aus stecken gebliebenen Aufzügen. Auch während diesem Jahreswechsel kam es zu zwei Rettungsdiensteinsätzen auf Grund lebensbedrohlicher Messerstichverletzungen.

In der Unfallhilfsstelle der Altstadt behandelte der Sanitätsdienst des DRK 25 Patienten. Die Kräfte des ASB an der Unfallhilfsstelle am Zülpicher Platz berichteten von mäßigem Einsatzaufkommen (5 Behandlungen).

Letzte Einsätze