Freiwillige Feuerwehr Köln Löschgruppe Holweide
Freiwillige Feuerwehr KölnLöschgruppe Holweide

Aktuelles & Pressemitteilungen 2014

Die Löschgruppe wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die Löschgruppe Holweide wünscht allen Mitgliedern, Freunden, Interessierten und Besuchern frohe, besinnliche und vor allem sicherer Weihnachtstage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und Ihre Besuche auf der Homepage und auf unserem Facebookauftritt!

Auch an den Weihnachtstagen und Sylvester sind wir rund um die Uhr für Sie da. 

Neuaufnahme und Beförderung

Auf dem letzten Übungsdienst wurde die Löschgruppe Holweide vom Gefahrenabschnittsleiter des GA 1 Herrn Hartl besucht. Bei diesem Besuch wurde Herrn Hartl das Aufnahmegesuch von Lucas Kolb übergeben. Nachdem dieser das Aufnahmeverfahren durchlaufen hat, wird der Löschgruppe ein weiterer Truppführer zur Verfügung stehen, da Lucas Kolb bereits vor seinem Umzug nach Köln in Baden Württemberg in der Feuerwehr aktiv war. Wir freuen uns auf eine neue motivierte Einsatzkraft.

 

Gleichzeitig wurde der Löschgruppenführer Markus Kemper nach bestandenen Lehrgängen F/B V-I und II zum Brandoberinspektor befördert.

Wechsel in die Ehrenabteilung

Die Einsatzabteilung der Löschgruppe Holweide musste im Dezember diesen Jahres einen schmerzhaften Abgang erfahren. Das langjährige Mitglied und der ehemalige Löschgruppenführer Uwe Vogt wechselte aus beruflichen Gründen von der Einsatzabteilung in die Ehrenabteilung der Löschgruppe.

Somit verlieren wir im Einsatzdienst einen weiteren Gruppen-/Zugführer, der sich insbesondere durch seine ruhige und besonnen Art ausgezeichnet hat. Die Entscheidung, in die Ehrenabteilung zu wechseln, bedauern wir sehr, können Sie jedoch wegen der zusätzlichen beruflichen Belastung vollkommen nachvollziehen.

 

Für deine geleistete Arbeit, deine guten Ratschläge, einfach für alles sagen wir recht herzlich DANKE!

Erfolgreiche Ausbildung und ein Austritt

Wir freuen uns, dass unser Mitglied Alexander Pauly die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen hat und uns nun uneingeschränkt als Einsatzkraft zur Verfügung steht. Herzlichen Glückwunsch!

 

Unser Mitglied Andreas Schorn ist aus privaten und beruflichen Gründen in seine alte Heimat gezogen und hat somit die Löschgruppe verlassen. Wir danken ihm für seine Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Feuer im Klinikum Merheim

Feuer im Klinikum Merheim
Rettungsdienst untersucht 45 betroffene Personen

In der Nacht zu Freitag, 19. September 2014, brannte es auf einer Station im Klinikum Merheim. Die Station musste komplett geräumt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Es gab keine Verletzten. Auf der Station 4A hatte das Krankenhauspersonal gegen 0:45 Uhr ein Feuer im Bereich einer Deckenlampe im Stationsflur festgestellt. Der gesamte Stationsflur war sehr schnell verraucht. Die Stationsmitarbeiter alarmierten die Feuerwehr über die vorhandenen Druckknopfmelder der Brandmeldeanlage und begannen sofort mit ersten Maßnahmen: Sie nahmen einerseits das Strahlrohr des Wandhydranten und löschten das Feuer in der Decke und begannen andererseits sofort mit der Räumung der Station, soweit es ihnen wegen der Verrauchung möglich war.
N
achdem die Feuerwehr eingetroffen war, wurde die Räumung durch vier Trupps unter Atemschutz durchgeführt und zügig beendet, und parallel dazu wurde kontrolliert, ob das Feuer auch tatsächlich gelöscht war. Ein fünfter Trupp kontrollierte Geschossflure und Patientenräume auf den Ebenen über und unter dem Brandgeschoss auf Verrauchung. Hier war jedoch noch kein Rauch eingedrungen. Die Station wurde mit Lüftern der Feuerwehr belüftet und war nach einer Viertelstunde wieder rauchfrei. Löschwasser im Flur wurde mit Wassersaugern aufgenommen, um einen möglichen Wasserschaden in der darunter liegenden Station zu vermeiden.
Die 32 Patienten der Station wurden horizontal, also auf gleicher Ebene zur Station 4B evakuiert. Wegen des Verdachts auf Rauchgasinhalationen wurden alle Patienten im Laufe der nächsten Stunde durch den Rettungsdienst der Feuerwehr und mit Unterstützung weiteren Krankenhauspersonals gesichtet, ebenso die 13 betroffenen Pflegekräfte. Bei niemandem wurden kritische Konzentrationen des schädlichen Kohlenmonoxids im Blut gefunden.
Alle 32 Patienten konnten innerhalb des Krankenhauses in freie Betten auf anderen Stationen verlegt werden. Die Einsatzkräfte unterstützten noch bei diesen Verlegungen. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 3:45 Uhr beendet.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren rund 70 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen von den Feuerwachen Ostheim, Porz, Deutz und Mülheim, von der Löschgruppe Brück der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
​D
ie Feuerwehr dankt den Mitarbeitern des Krankenhauses ausdrücklich für ihre schnelle und besonnene Reaktion, ohne die möglicherweise ein erheblich größerer Schaden für die Patienten und das Gebäude entstanden wäre.

SW wieder zurück in Holweide

Nach dem Defekt der Kupplung auf der Rückfahrt von der überörtlichen Hilfeleistung konnte der SW HO heute nach etwas über einer Woche Reparaturzeit wieder einsatzbereit gemeldet werden.

Die Löschwasserkomponente ist somit wieder vollständig einsatzbereit. 

Neuaufnahme und Beförderung

Wir freuen uns, Nico Hartkopf als neues Mitglied in der Löschgruppe begrüssen zu dürfen. Insbesondere freut es uns, dass Nico auf Grund seines Wohnortes derzeit das erste Mitglied der zukünftigen Löschgruppe Kalk sein wird.

Ebenso freuen wir uns über die Beförderung des 1. stv. Löschgruppenführers Alexander Hahn zum Oberbrandmeister. 

Die Löschgruppe wünscht beiden für die Zukunft weiterhin viel Spass unf Erfolg.

Einführung neuer Funkrufnamen für die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln im Vorgriff auf den Digitalfunk

Quelle: www.funksysteme.de

Die lange angekündigte Einführung des Digitalfunks schreitet mit kleinen Schritten voran. Für die Fahrzeuge der Feuerwehr Köln wurden die Funkrufnamen an die OPTA-Richtlinie angepasst, um auch bei überörtlichen Einsätzen eine klare Zuordnung zu ermöglichen.

Die Funkrufnamen der Löschgruppenfahrzeuge haben sich somit ebenfalls geändert:

Fahrzeug Alter Funkrufname Neuer Funkrufname
LF HO1 (LF 10/6) 19-42-5 69-LF10-1
LF HO2 (LF 16-Ts) 19-45-5 69-LF16Ts-1
SW HO (SW 2000) 19-63-5 69-SW200-1
 FPA 60/10  Kein Funkrufname Kein Funkrufname 
In Köln hat man sich darauf geeinigt, die Ziffern nach dem Fahrzeug nicht mit zu sprechen:
69-LF10-1 ==> 69-LF-1
69-SW2000-1 ==> 69-SW-1
Ausnahme bilden hier die LF16-Ts, da diese sonst zu leicht mit einem wasserführenden LF verwechselt werden könnten.

Zwei neue Mitglieder für die Löschgruppe

Wir begrüßen in unserer Löschgruppe zwei neue Mitglieder im Aufnahmeverfahren

Nico Hartkopf und Burak Koyuncu. Beide sind bisher nicht "Feuerwehr-Vorbelastet". Umso mehr freut es uns, dass beide den Weg zu uns gefunden haben.

Wir heissen beide herzlich willkommen und wünschen Ihnen viel Spass in der Feuerwehr Köln!

Hast auch du Interesse an einer MItarbeit in der Löschgruppe Holweide und kommst aus Holweide, Höhenhaus, Buchheim, Buchforst, Kalk, Deutz, Humboldt-Gremberg oder ggf. aus Vingst (westlicher Teil) und Höhenberg? Dann melde dich doch einfach über das Kontaktformular.

Für Interessenten aus den o.g. kursiv gedruckten Ortsteilen erfolgt die Aufnahme zunächst in Holweide. Dort nehmt ihr an den Einsätzen, Ausbildungen und Lehrgängen teil. Nach der Gründung der Löschgruppe Kalk, die sich im Neubau der Feuerwache 10 in Kalk befinden wird (ca. 2017) ist dann ein Wechsel nach Kalk erforderlich. Somit erhält die neue Löschgruppe Kalk dann bereits ausgebildete Einsatzkräfte.

 

Für Interessenten aus anderen Ortsteilen stellen wir gerne den Kontakt zur entsprechenden Einheit her.

Silvester 2013: Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Erneut waren die ersten Stunden des Jahres 2014 ein Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst Köln. Bis 2:00 Uhr löschte die Feuerwehr rund 130 Feuer, der Rettungsdienst behandelte 160 Notfälle – das sind erneute Steigerungen von 100 % bzw. einem Drittel gegenüber der Jahreswende 2012/2013. Das Gros der Feuer löste unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerk aus; dazu gehören 60 Einsätze, bei denen Müllreste auf der Straße verbrannt wurden.

Für diese enorme Menge an Einsätzen zur Spitzenzeit verstärkten Feuerwehr und Rettungsdienst Köln ihre Wachen und die Leitstelle Köln um 100 Mitarbeiter, zusätzlich arbeiteten 100 ehrenamtliche Einsätzkräfte der Kölner Hilfsorganisationen und der Freiwilligen Feuerwehr Köln mit. In der Altstadt und in den Veranstaltungssälen patrouillierten ebenfalls Feuerwehrkräfte für die Sicherheit.

Herausragend sind ein Einsatz im Hauptbahnhof, ein Verkehrsunfall im AK Nord und eine Messerstecherei in Esch:
Gegen 21:30 Uhr alarmierte die Deutsche Bahn AG die Feuerwehr zum Hauptbahnhof, weil mehrere Rauchmelder in der E-Passage nahe dem Breslauer Platz ausgelöst hatten. Gemeinsam mit der Bahn-Sicherheit stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Mann Feuerwerkskörper im Bahnhof gezündet und Reisende durch Rauch und Krach gefährdet hatte. Die automatische Brandmeldeanlage hatte zum Schutz der Reisenden Rauchschürzen von der Decke gefahren und die Bahnhofsbelüftung verstärkt, so dass der Hauptbahnhof schnell wieder entraucht werden konnte.
Die Bundespolizei fasste den Verursacher, für den es ein nachhaltig teurer Silvesterabend werden kann, wenn die Rechnungen der Behörden für diesen von ihm verursachten Einsatz bei ihm eingehen.
Um 0:36 Uhr alarmierte die Polizei Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem Unfall mit einem vollbesetzten PKW, der sich im AK Nord überschlagen hatte. Die Feuerwehr befreite 4 Personen aus dem Fahrzeug, der Rettungsdienst behandelte sie und transportierte sie in unfallchirurgische Krankenhäuser.

Um 1:17 Uhr alarmierte die Polizei den Rettungsdienst nach Esch zu einer Messerstecherei. Nach starkem Alkoholgenuss hatten mehrere Personen sich mit Feuerwerkskörpern beschossen; die Aggression eskalierte anschließend in einer Messerstecherei. Der Rettungsdienst behandelt 5 Leicht- und einen Schwerverletzten und transportierte sie in  Krankenhäuser.

Letzte Einsätze